Südkurier  I  Claudia Ladwig

Jeder Tafel-Kunde darf in Stockach nur noch einmal pro Woche kommen und es gibt Einschränkungen, um allen gerecht werden zu können. Leiterin Margot Kammerlander spricht über die aktuelle Lage.

Die steigende Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine sorgt auch bei der Tafel Stockach für mehr Kunden. Wer einen Sozialpass von der Stadt vorweisen kann, wird in die Kundenkartei aufgenommen. Über 300 Namen sind darin enthalten. An zwei Tagen öffnet der Laden in der Nellenburgstraße 1a. Die Leiterin Margot Kammerlander erzählt, vor welchen Herausforderungen sie und ihre Helfer stehen und wie sich die Einkaufsbedingungen zurzeit verändern. Margot Kammerlander sagt, teilweise wollten zuletzt bis zu 100 Menschen am Tag Lebensmittel holen. Die meisten kamen an beiden Öffnungstagen. Diesen Ansturm konnten die Helfer nicht abfangen. Die Kunden standen länger vor dem Laden als gewöhnlich, zum Teil bis zu drei Stunden.

Südkurier 19.08.2022

Bei der jüngsten Versammlung der Laufnarren wurde unter anderem beschlossen, einen Teilerlös des vergangenen Laufnarrenmarkts an die Tafel zu spenden. Zudem gibt es um das 60-jährige Bestehen im Jahr 2023.

Normalerweise treffen sich viele aktive und passive Laufnarren zur traditionellen Vollversammlung am Samstag vor Lätare – dem vierten Sonntag der Fastenzeit. In diesem Jahr ...............

Liebe Freunde und Unterstützer der Tafel Stockach

Die Tafel Stockach feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum. Das ist für uns Grund zu feiern, und dankbar zurückzuschauen auf das was in diesen Jahren auch dank Ihrer verlässlichen Unterstützung geleistet und umgesetzt werden konnte. Mit etwas Verzögerung möchten wir Ihnen jetzt auch gerne unsere „neuen“ Verkaufsräume zeigen und freuen uns auf ein bisschen gemeinsame Zeit außerhalb des normalen Tafelbetriebes.

Wir laden Sie deshalb ein uns am Tag der offenen Tür, am

Samstag 02. Juli 2022
von 15:00 bis 17:00 Uhr

in der Nellenburgstraße 1a, 78333 Stockach zu besuchen.

 

Südkurier   13. Juni 2022   Claudia Ladwig

Die Zahl der Menschen, die sich mithilfe von Lebensmitteln der Tafel in Stockach versorgen, ist stark gestiegen. Das führt zu Überstunden bei Helfern – und weniger Angebot für die Bedürftigen. Eine Spende soll helfen.

Zwei Vereine ziehen für die Flüchtlinge aus der Ukraine, die in Stockach sind, an einem Strang: Während die Mitarbeiter der Kulturbrücke Stockach vor Ostern im evangelischen Gemeindehaus mit Kindern und Eltern über 100 Eier anmalten, entstand die Idee zu einer Spendenaktion. Wie Ute Kohlmann aus dem Vorstandsteam der Kulturbrücke berichtete, war der erste Gedanke, für die Spenden Bezugsscheine für die Tafel Stockach zu erwerben, um Geflüchteten dort den Einkauf zu ermöglichen.

 

Die Sternsinger aus Winterspüren haben auch in diesem Jahr wieder mehr Süßigkeiten bekommen als sie essen können, und haben deshalb ganz viel davon für unsere Tafel gespendet. Auch die Sternsingergruppe aus Mindersdorf (ohne Foto) hat Süßigkeiten gespendet. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kindern und Jugendlichen für ihr tolles Engagement.